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AstraZeneca
Die AstraZeneca GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens AstraZeneca PLC. AstraZeneca (LSE/STO/Nasdaq: AZN) ist ein globales, wissenschaftsorientiertes biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von verschreibungspflichtigen Medikamenten in den Bereichen Onkologie, seltene Krankheiten und Biopharmazeutika, einschließlich Herz-Kreislauf, Nieren und Stoffwechsel sowie Atemwege und Immunologie, konzentriert. AstraZeneca mit Sitz in Cambridge, Großbritannien, ist in über 125 Ländern tätig. Die innovativen Medikamente des Unternehmens werden von Millionen von Patient:innen weltweit eingesetzt.
ID (Infectious Disease) Vorstellung
Wir entwickeln und stellen Impfstoffe und Antikörper bereit, um Menschen mit hoher Krankheitslast langanhaltende Immunität zu ermöglichen. Seit der COVID-19-Pandemie tragen wir im Rahmen eines globalen Engagements wesentlich zur Bewältigung dieser beispiellosen Herausforderung bei. Wir halten an unserem Ziel fest, Wissenschaft in Impfstoffen und Immuntherapien voranzubringen und mit Partner:innen die öffentliche Gesundheitsversorgung zu verbessern, damit unsere Lösungen viele Menschen erreichen.
Unser Ziel ist die Erweiterung wirksamer Maßnahmen gegen Infektionskrankheiten. Dazu optimieren wir das Potenzial von Impfstoffen und Antikörpern, damit keine Patient:innen zurückgelassen werden. Wir entwickeln Impfstoffe der nächsten Generation mit starken, lang anhaltenden Immunreaktionen und arbeiten an hoch gezielten, lang wirksamen Antikörpern, die durch unsere Technologie zur Verlängerung der Halbwertszeit optimiert werden. Unser Fokus liegt auf Erregern wie SARS-CoV2, Influenza, humanes Respiratorisches Synzytial-Virus (RSV) und weiteren respiratorische Viren.
Influenza ist eine akute, potenziell lebensbedrohliche Atemwegsinfektion, die in Deutschland vorwiegend in den Wintermonaten auftritt. Anders als eine Erkältung betrifft die Influenza den gesamten Körper und kann zu schweren Verläufen bis hin zu Todesfällen führen. Aufgrund fortlaufender antigenischer Veränderungen der Viren besteht nach durchgemachter Infektion keine dauerhafte Immunität; Reinfektionen durch neue Varianten sind häufig.
Weltweit werden jährlich schätzungsweise drei bis fünf Millionen schwere Influenza-Erkrankungen registriert; bis zu 20 % der Bevölkerung infizieren sich pro Saison. Die Folgen sind relevante Ausfälle in Schule und Beruf sowie ein erhöhtes Aufkommen an Arztkonsultationen, Krankschreibungen und Hospitalisierungen.
In Deutschland wird die saisonale Grippe mit bis zu 26.000 zusätzlichen Todesfällen pro Jahr in Verbindung gebracht, und das Robert-Koch-Institut (RKI) schätzt, dass jährlich bis zu 9 Millionen Arztbesuche auf die Grippe zurückzuführen sind. Seit 2022 wird eine erhöhte Influenzaaktivität beobachtet. Den Überwachungsdaten des RKI zufolge war die Influenza-Saison 2024–2025 besonders schwerwiegend, selbst im Vergleich zu Zeiten vor der Pandemie. 1,2
1, 2 Robert-Koch-Institut. Bericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland, Saison 2017/18 Berlin
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Blickpunkt Medizin
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Grippesaison 2025/2026 in Deutschland3:
- Dauer und Intensität: 15 Wochen; früher Beginn in 48 KW 2025, einerseits geringere gemeldete Fallzahlen und andererseits deutlich höhere Hospitalisierungsrate und mehr Todesfälle
- Viruslandschaft: Influenza A(H3N2) insbesondere in Form einer neu aufgetretenen und aufgrund zahlreicher Mutationen stark abweichenden Variante – Subklade K. Influenza B-Viren wurden nur selten nachgewiesen.
- Betroffene Altersgruppen: Neben den älteren waren Kinder und Jugendliche im Alter von 5-14 Jahren sowie 15- bis 34-Jährige überdurchschnittlich von schweren Influenza-Verläufen betroffen.
- Epidemiologische Kennzahlen:
236.853 laborbestätigter Influenza-Fälle;
27 % Hospitalisierungsrate; 2.176 Todesfälle, davon 95 % bei Personen ≥60 Jahre.
Auch wenn influenzaassoziierte Todesfälle überwiegend ältere Menschen betreffen, ist die Krankheitslast bei Kindern und Jugendlichen ebenfalls relevant. Für die Saison 2025/26 liegen bislang noch keine belastbaren Angaben zur Zahl pädiatrischer Todesfälle vor. Die DIVI-Daten zu schweren Verläufen auf Kinderintensivstationen zeigen jedoch bereits für die Saison 2024/25 eine erhebliche Belastung: Allein im Januar und Februar 2025 wurden 181 schwer erkrankte Kinder erfasst; rund 10 % verstarben, weitere 10 % trugen anhaltende neurologische Beeinträchtigungen davon.4
Der Bedarf an wirksamen Präventions- und Therapieoptionen bleibt hoch. Gemeinsam mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft entwickelt AstraZeneca Lösungen, um Influenza und andere respiratorische Infektionen weltweit wirksam zu adressieren und Patient:innen besser zu schützen.
Influenza-Impfstoffe umfassen inaktivierte Vakzinen (z. B. Spalt- und Subunitpräparate) sowie lebend-attenuierte Formulierungen (z.B. lebend-attenuierte Lebendvakzine [LAIV]). Nach intramuskulärer bzw. intranasaler Applikation entsteht eine koordinierte humorale und zelluläre Immunantwort. Der funktionelle Schutz entwickelt sich typischerweise innerhalb von etwa zwei Wochen und kann eine Infektion mit zirkulierenden Influenzaviren verhindern oder den klinischen Verlauf signifikant mitigieren.
3 Projekt Grippeschutz; Grippereport 2026 https://www.projektgrippeschutz.de/ (letzter Aufruf am 04.08.2026)
4 Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Pressemeldung. Intensiv- und Notfallmediziner der DIVI fordern: STIKO-Empfehlung für Influenza-Impfung für alle ab dem 6. Lebensmonat. Zuletzt aufgerufen: August 2026 https://www.divi.de/pressemeldungen/pm-intensiv-und-notfallmediziner-der-divi-fordern-stiko-empfehlung-fuer-influenza-impfung-fuer-alle-ab-dem-6-lebensmonat
Influenza/Fluenz®
Fluenz® ist ein lebend-attenuierter, kälteadaptierter Influenza-Impfstoff, der seit 2003 in den USA und seit 2011 in der EU zugelassen ist.
Mittels nasaler Sprühapplikation dient er der Prophylaxe einer Influenza-Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen von 2 Jahren bis zum vollendeten 18. Lebensjahr.
Durch die Wirkweise induziert Fluenz® eine Immunantwort mit mukosalen-, humoralen- und T-Zell- Reaktionen. 5,6
Aktuelle Real-World-Daten belegen die Wirksamkeit und Sicherheit über einen Zeitraum von 20 Jahren.7
Diese Zusammenfassung beruht auf einer systematischen Literaturübersicht und Netzwerk-Metaanalyse zur Real-World-Wirksamkeit attenuierter Lebend- (LAIV) und inaktivierter Influenza-Impfstoffe (IIV) bei Kindern (2003–2023). Die Ergebnisse zeigen eine konsistente, moderate Wirksamkeit von LAIV und bestätigen seine Rolle als wichtige Option im pädiatrischen Impfschutz. Über den gesamten Zeitraum war die Wirksamkeit von LAIV gegen alle Influenzastämme vergleichbar mit IIV: Die gepoolte absolute Wirksamkeit (aVE) von LAIV lag bei 49% (2010/11–2016/17) und 51% (2017/18–2022/23), ähnlich wie bei IIV mit 44% bzw. 48%.
Erfolgreiche Optimierung bei A(H1N1)-Stämmen: Es gab einen Zeitraum (2010–11 bis 2016–17), in dem die Wirksamkeit von LAIV gegen Influenza A(H1N1) im Vergleich zu IIV geringer war. Dieser Rückgang wurde auf eine geringe Replikationsfähigkeit der damaligen A(H1N1)-Stämme im LAIV zurückgeführt. Nach einer Optimierung des Auswahlprozesses für Impfstoffstämme und der Einführung eines verbesserten A(H1N1)-Stammes (A/Slovenia) im LAIV, zeigte LAIV im Zeitraum 2017–18 bis 2022–23 eine mit IIV vergleichbare Wirksamkeit gegen A(H1N1) (beide 65%). Dies zeigt die erfolgreiche Anpassung und Weiterentwicklung des LAIV-Impfstoffs.
Überlegene Wirksamkeit bei Influenza B: In den jüngsten Saisons (2017–18 bis 2022–23) zeigte LAIV eine deutlich höhere absolute Wirksamkeit gegen Influenza B im Vergleich zu IIV (81% vs. 49%). Die relative Wirksamkeit (rVE) von LAIV im Vergleich zu IIV betrug hier 196% (95% CI: 73, 406), was eine statistisch signifikant höhere Wirksamkeit von LAIV anzeigt. Dies ist von erheblicher klinischer Bedeutung, da Influenza B bei Kindern mit hoher Morbidität und Mortalität verbunden ist.
Fluenz® ist seit 2003 in den USA und seit 2011 in der EU zugelassen. Die breite Zulassung und routinemäßige Anwendung in vielen Ländern, wie dem Vereinigten Königreich, Italien, Spanien und Finnland unterstreichen die positive Bewertung seines Sicherheitsprofils durch die Regulierungsbehörden.
Fluenz® ist der einzige in der nördlichen Hemisphäre zugelassene Influenza-Impfstoff, der intranasal verabreicht wird. Dies ermöglicht eine Nadel-freie, nicht-invasive und oft bevorzugte Alternative zur intramuskulären Injektion dar.
Zusammenfassend bietet Fluenz® eine wertvolle und effektive Option für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Influenza. Insbesondere die nach der Stammoptimierung (H1N1) verbesserte Wirksamkeit sowie die gute Wirksamkeit gegen Influenza B machen ihn zu einer wichtigen Komponente in pädiatrischen Impfprogrammen.. LAIV und IIV bieten einen vergleichbaren Schutz vor saisonaler Influenza bei Kindern, wobei LAIV spezifische Vorteile aufweist.
5 Hott DF, Babusis E. Worku S, et al. Live and inactivated influenza vaccines induce similar humeral responses, but only live vaccines induce diverse T-cell responses in young children. J Infect Dis. 2011;204(6):845-853. doi:10.1093/infdis/jir46 Mohn KGI,Smith I, Sjursen H. Cox RJ. Immune responses after live attenuated influenza vaccination. Hum Vaccin lmmunother. 2018;14(3) :571-578. doi: 10.1080/21645515.2017.l 377376 7 STUURMAN ET AL. Real-world effectiveness of live attenuated influenza vaccines (LAIV) and inactivated influenza vaccines (IIV) in children from 2003 to 2023: a systematic literature review and network meta-analysis, Expert Review of Vaccines, 24:1, 703-725, DOI: 10.1080/14760584.2025.2536087
Fluenz® Nasenspray, Suspension Influenza-Impfstoff (lebend, nasal)
Zusammensetzung: Reassortanten-Influenzavirus* (lebend-attenuiert) der folgenden drei Stämme**:
A/Missouri/11/2025 (H1N1)pdm09‑ähnlicher Stamm
(A/Switzerland/6849/2025, MEDI 400592) 107,0±0,5 FFU***
A/Darwin/1454/2025 (H3N2)‑ähnlicher Stamm
(A/Darwin/1369/2025, MEDI 406666) 107,0±0,5 FFU***
B/Tokyo/EIS13-175/2025‑ähnlicher Stamm
(B/Perth/115/2025, MEDI 407730) 107,0±0,5 FFU***, je 0,2‑ml‑Dosis.
* Vermehrt in befruchteten Hühnereiern aus gesunden Hühnerbeständen. ** Produziert in VERO-Zellen mittels reverser Gentechnologie (reverse genetic technology). Dieses Produkt enthält genetisch veränderte Organismen (GVO). *** Fluorescent Focus Units. Verschreibungspflichtig.
Dieser Impfstoff entspricht der WHO-Empfehlung (nördliche Hemisphäre) sowie dem EU-Beschluss für die Saison 2026/2027. Der Impfstoff kann Spuren folgender Substanzen enthalten: Eiproteine (z. B. Ovalbumin) und Gentamicin. Die maximale Menge Ovalbumin beträgt weniger als 0,024 Mikrogramm pro 0,2 ml Dosis (0,12 Mikrogramm pro ml). Sonstige Bestandteile: Saccharose, Kaliummonohydrogenphosphat (Ph.Eur.), Kaliumdihydrogenphosphat, Gelatine, Argininhydrochlorid, Mononatriumglutamat-Monohydrat, Wasser für Injektionszwecke.
Anwendungsgebiet: Fluenz ist indiziert zur aktiven Immunisierung zur Prophylaxe einer Influenza-Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen ab einem Alter von 2 Jahren bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Fluenz sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen angewendet werden. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile oder gegen Gentamicin (ein möglicher in Spuren enthaltener Rückstand). Schwere allergische Reaktion (z. B. Anaphylaxie) gegen Eier oder Eiproteine (z. B. Ovalbumin). Kinder und Jugendliche mit klinischer Immunschwäche aufgrund von Erkrankungen oder infolge einer Therapie mit Immunsuppressiva, z. B. akuter und chronischer Leukämie, Lymphom, symptomatischer HIV-Infektion, zellulären Immundefekten und hoch dosierter Cortikosteroid-Behandlung. Fluenz ist nicht kontraindiziert bei Personen mit asymptomatischer HIV-Infektion sowie bei Personen, die topische/inhalative Cortikosteroide oder niedrig dosierte systemische Cortikosteroide erhalten oder die Cortikosteroide als Ersatztherapie anwenden, z. B. bei Nebenniereninsuffizienz. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die eine Salicylat-Therapie erhalten, da Salicylate und eine Wildtyp-Influenza-Infektion mit dem Reye-Syndrom in Verbindung gebracht wurden. Nebenwirkungen: Sehr häufig: Verminderter Appetit, Nasenverstopfung/Rhinorrhoe, Unwohlsein; Häufig: Kopfschmerzen, Myalgie, Fieber; Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Gesichtsödem, Urtikaria), Epistaxis, Ausschlag; Sehr selten: Anaphylaktische Reaktionen; Nicht bekannt: Synkope, Guillain-Barré-Syndrom, Exazerbation von Symptomen der Leigh-Enzephalo-myelopathie (mitochondriale Enzephalomyopathie). Weitere Hinweise: siehe Fachinformation. Pharmazeutischer Unternehmer: AstraZeneca GmbH; Friesenweg 26, 22763 Hamburg, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., www.astrazeneca.de, Servicehotline für Produktanfragen: 0800 22 88 660. Stand: Juli 2026.
DE-97759/07-2026
Elternflyer, Praxisposter, Fachinfo, Wirkprofil
Die im Download-Bereich bereitgestellten Praxisposter sowie jeweils 25 Elternflyer können kostenlos über den AstraZeneca Service bestellt werden. Die Bestellung ist telefonisch unter 0800 2288660 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. möglich:
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