Ergebnisse des RKI-Forschungsprojekts IMPRESS - Schwerpunkt: Allgemeinbevölkerung
Seit Januar 2025 wird am RKI ein deutschlandweites Monitoring zur Impfakzeptanz aufgebaut. Nun liegen die Ergebnisse der ersten Datenerhebung vom Herbst 2025 aus dem Forschungsprojekt IMPRESS vor. Die Mehrheit der befragten Personen (N = 5.450) weist eine hohe Risikowahrnehmung für Infektionskrankheiten auf, schätzt persönliche Hürden für eine Impfung als gering ein und lässt sich auch aus Verantwortungsgefühl gegenüber anderen Menschen impfen. Gleichzeitig überschätzen viele Menschen das Auftreten von Nebenwirkungen nach Impfungen. Dies kann das Vertrauen in die Sicherheit und Wirksamkeit von Impfungen beeinträchtigen. Weiterhin bestehen Unsicherheiten bei zentralen Impfmythen – insbesondere bei Personen mit geringerer Gesundheitskompetenz. Neben diesen ausgewählten Schlaglichtern liefert die erste Datenerhebung zahlreiche weitere spannende Befunde, die in einem Foliensatz aufbereitet wurden. Dieser ist auf der Projekthomepage www.rki.de/impress veröffentlicht. Der Foliensatz enthält vorrangig Ergebnisse aus der Allgemeinbevölkerung und ist der erste von insgesamt drei geplanten Veröffentlichungen. Der zweite Foliensatz wird sich auf Personen mit Impfempfehlung für Influenza konzentrieren, der dritte auf Eltern mit Kindern unter 7 Jahren. (Quelle: RKI-Mitteilung)
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