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Für MedizinerInnen

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KIMBAH - Kinder-Impf-Beratung am Hauner

Situationsbild: Kinderklinik

Wir möchten auf eine neue Sprechstunde (KIMBAH - Kinder-Impf-Beratung am Hauner) in der infektiologischen Ambulanz des Dr. von Haunerschen Kinderspital aufmerksam machen. Ab sofort bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsreferat der LH München eine spezialisierte Impfsprechstunde an.

Diese Sprechstunde ist gedacht für:

  • Kinder, die unerwünschte Nebenwirkungen nach vorherigen Impfungen erlitten hatten und bei denen die Frage besteht, ob und wie weitergeimpft werden kann
  • Kinder mit chronischen, komplexen Erkrankungen und Immundefekten
  • Kinder von Eltern, die aufgrund einer positiven Familienanamnese oder anderen Gründen zögerlich mit Impfungen bei ihren Kindern sind und
  • Kinder von Müttern mit immunsuppressiver Therapie während der Schwangerschaft

Die Sprechstunde findet 1x/Woche statt und ist eine reine Überweisungssprechstunde. Die Anmeldung für ihre Patienten/Patientinnen finden sie unter: https://www.lmu-klinikum.de/hauner/sprechstunde-infektiologie

Die Sprechstunde wird durchgeführt vom Schwerpunkt-Team unter Leitung von:

FI Kontakt Dr. Markus Fruehwein  

Prof. Dr. med. Johannes Hübner

Leitender Oberarzt, stellvertretender Klinikdirektor, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Schwerpunkt Infektiologie

Über die Sprechstunde hinaus und unabhängig davon bieten wir zusätzlich an, falls Fragen rund ums Impfen bei Kindern und Jugendlichen bestehen, diese über unser Postfach Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. an uns zu schicken. Oder direkt an die Projektkoordination.

Im Namen des Schwerpunktteams freue mich auf Ihre Anfrage

Alexa Dierig - Projektintiatorin und -koordinatiorin

FI-Positionspapier Influenzaimpfung in Deutschland

RunderTisch26

Einleitung


Die Influenzaimpfung ist seit Jahrzehnten ein zentraler Bestandteil der präventiven Gesundheitsversorgung. Dennoch zeigen sich in Deutschland seit Jahren stagnierende Durchimpfungsraten – sowohl bei der Standardimpfung ab 60 Jahren als auch bei chronisch kranken pädiatrischen und erwachsenen Patientinnen und Patienten. Gleichzeitig bestehen im Versorgungsalltag zahlreiche organisatorische, strukturelle und kommunikative Herausforderungen, die eine konsequente Umsetzung der Impfempfehlungen erschweren. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen eines interdisziplinären Runden Tisches der RG Ärztefortbildung Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Arztgruppen zusammengebracht. Ziel war es, die aktuelle Versorgungssituation gemeinsam zu analysieren, zentrale Impfhindernisse zu identifizieren und konkrete Lösungsansätze zu formulieren ... mehr

5-Minuten-Umfrage Hausarztpraxis COVID-19

Hausärztliche Praxen gesucht: 5-minütige wissenschaftliche Umfrage

  • Wie bewerten Hausarztpraxen die Vergütung von COVID-19-Impfungen?
  • Welche Rolle spielen organisatorische Rahmenbedingungen und der damit verbundene Aufwand?

Diesen Fragen gehe ich im Rahmen meiner Masterarbeit an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg nach.

Für die Studie werden Hausärztinnen und Hausärzte beziehungsweise hausärztliche Praxen in Deutschland gesucht.

Die Teilnahme ist anonym und dauert etwa 5 Minuten. - Die Umfrage läuft bis zum 10. Juli 2026.

Zur Umfrage: https://ww2.unipark.de/uc/Impfungen_in_der_Hausarztpraxis/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Alica Korionova
Masterstudiengang Gesundheitsmanagement
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

PS: Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich über das FI-Kontaktformular 

 

 

LMU-Projekt: AVA - Sprachassistent für Impferinnerungen

AVA - erinnert und informiert Dich zu Deinen Impfungen      AVA Bild Poster

AVA – Deine persönliche Impfassistenz

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Menschen ab einem Alter von 60 Jahren in Deutschland die jährliche Impfung gegen die saisonale Influenza („Grippeimpfung“). Etwa 20% der über 60-jährigen zeigen Symptome leichten kognitiver Einschränkungen und haben daher Probleme medizinischen Entscheidungen eigenständig treffen zu können, komplexen Zusammenhängen gut folgen zu können oder proaktiv Fragen zu Ihrer eigenen Gesundheit zu stellen. Die Impfquoten bei dieser vulnerablen Patientengruppe sind jedoch mit weniger 30% unzureichend.

Patientenzentriete Entscheidungsfindung („shared decision making“) kann helfen, Impfquoten bei Erwachsenen zu verbessern, vor allem wenn nicht-ärztliches Personal miteinbezogen wird. Die erforderlichen Ressourcen werden auf absehbare Zeit in der hausärztlichen Praxis jedoch nicht in dem nötigen Ausmaß zur Verfügung stehen. Daher haben wir gemeinsame mit hausärztlichen Parxisteams und interessierten BürgerInnen einen KI-gestützten, zielgruppenspezifisch adaptierten Sprachassistenten („AVA“: AI-supported Vaccination Assistant) entwickelt, um eine personalisierte telefonische Impfberatung für die jährliche Grippeimpfung anbieten zu können. Neben evidenzbasierten Informationen (STIKO-Impfempfehlungen) wurde AVA trainiert, die Grundregeln des shared decision making anzuwenden und insbesondere auf mögliche Anzeichen von Scham und Unsicherheiten aufgrund der kognitiven Einschränkungen einzugehen. Das Ziel unserer Studie ist es daher, den Einsatz von AVA zur Verbesserung der Impfbereitschaft bei Patienten ab 60 Jahren mit Symptomen leichter kognitiver Einschränkungen zu verbessern.

Ablauf der konfirmatorischen Studie

Unsere trainierten Studienassistenzen besuchen Sie gerne in Ihrer hausärztlichen Praxis um Ihre Patienten und PatientInnen zur Studienteilnahme im Rahmen der Akutsprechstunde einzuladen. Bei Interesse werden die Patienten und Patientinnen über die Studie aufgeklärt und es wird ein Kurzfragebogen (MoCA blind®) gemeinsam mit der Studienassistenz im Wartebereich der Praxis ausgefüllt um den aktuellen kognitiven Zustand einschätzen zu können. Im Anschluss erhalten die Studienteilnehmenden einen Fragebogen und in den darauffolgenden Tagen einen Anruf von AVA (Interventionsgruppe) oder unseren trainierten Studienassistenzen (Kontrollgruppe) um an die indizierte Grippeimpfung zu erinnern und alle nötigen Fragen beantworten zu können. Nach diesem Telefonkontakt werden wiederum Fragebögen per Post an die Patientinnen und Patienten verschickt. Am Ende der Influenzaimpfsaison möchten wir gerne die tatsächlich durchgeführten Influenzaimpfungen aus den hausärztlichen Praxen abfragen und mit dem Impfstatus im Vorjahr vergleichen.

Warum Sie uns unterstützen sollten?

  • Sie lernen die Möglichkeiten des Einsatzes von künstlicher Intelligenz in der hausärztlichen Versorgung am Beispiel Impfmedizin kennen
  • reduzierter Aufwand für die hausärztliche Praxis und zugleich verbesserte Patientenversorgung
  • Sie unterstützen ein innovatives Projekt zur verbesserten Impfbereitschaft bei einer schwer zu erreichenden und vulnerablen Patientengruppe 
  • Sie tragen zum verbesserten Impfschutz vulnerabler Patientinnen und Patienten bei 
  • Das gesamte hausärztliche Praxisteam, sowie die studienteilnehmenden Patientinnen und Patienten erhalten eine Aufwandsentschädigung

Bei Interesse freuen wir uns auf Ihren Kontakt.

NiMA-Studie zur Steigerung der Influenza-Impfquoten

Infoplakat zum NiMA-ProjektNIMa steht für "Nachhaltige Implementierung eines digitalen Impfmanagements in Hausarztpraxen“

Hausarztzentrierte Maßnahmen zur Verbesserung der Impfversorgung

" ... In der Grippesaison von Anfang Oktober 2023 bis Mitte Mai 2024 waren in Deutschland nur knapp 40 Prozent der über 60-Jährigen gegen Grippe geimpft. Damit konnte die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene Impfquote von 75 Prozent, trotz großer regionaler Unterschiede, in keinem Bundesland und in keiner Altersgruppe erreicht werden.

Doch nicht nur medizinische und persönliche Gründe können einer Grippeimpfung im Weg stehen. Auch aufseiten der Hausärztinnen und Hausärzte gibt es Hürden bezüglich der Aufklärung und Durchführung von Grippeimpfungen. Vor diesem Hintergrund soll im Projekt NIMa erarbeitet werden, mit welchen hausarztzentrierten Maßnahmen sich die Impfquoten in Deutschland steigern lassen. Hierbei sollen fördernde und hinderliche Faktoren, Hemmnisse und Herausforderungen rund um die Aufklärung und Impfung sowie Ursachen für Nicht-Impfungen identifiziert werden. ... " - Zur NiMA-Projektseite

Effektivitätssteigerung durch Impfmanagement-Software

• Hausarztpraxen aus Bayern und Baden-Württemberg,  den beiden Bundesländern mit den niedrigsten Impfquoten, können im Rahmen der G-BA-geförderten NIMa-Studie bei der Einführung und Nutzung von ImpfDocNE finanziell unterstützt werden. Dadurch kann ImpfDocNE für bis zu zwei Jahre nahezu kostenfrei genutzt werden. Die Aktion gilt bis Ende Mai 2026, die Teilnehmerplätze sind begrenzt und werden fortlaufend vergeben. Weitere Informationen zur Studie und den Teilnahmevoraussetzungen finden Sie hier:
NIMa-Studie: ImpfDocNE bis zu 2 Jahre nahezu kostenfrei nutzen

Impfen hilft, Sepsis zu vermeiden

Impfen schützt vor Sepsis

Eine Sepsis tritt häufiger auf, als es bislang in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Ebenso wird die Wahrscheinlichkeit, an einer Sepsis zu sterben, erheblich unterschätzt. Dass Sepsis eine kritische Erkrankung ist, deren (Früh-)Symptome schnell erkannt und als Notfall behandelt werden müssen, ist ebenso wenig bekannt wie die Relevanz von Impfungen als Präventionsstrategie.

Im Projekt SepsisWissen (Akronym: SepWiss) sollen effektive, evidenzbasierte Kommunikationsstrategien zur Stärkung der Gesundheitskompetenz von Personen mit einer erhöhten Anfälligkeit für Sepsis entwickelt und getestet werden. Dazu soll die Kenntnis der Frühwarnsymptome für eine Sepsis verbessert und der Zusammenhang zwischen Sepsis und Impfschutz vermittelt werden.

Die zentralen Kampagnenbotschaften lauten deshalb: „Sepsis früh erkennen rettet Leben“ und „Impfen hilft, Sepsis zu vermeiden“.

Konkret werden evidenzbasierte Informationsmaterialien zu Sepsis entwickelt. Im Rahmen einer Informationskampagne sollen damit Risikogruppen in der Modellregion Berlin-Brandenburg über Sepsis und frühe Warnzeichen der Erkrankung aufgeklärt werden. Außerdem sollen sie darüber informiert werden, dass man sich gegen einige Erreger, die eine Sepsis verursachen können, durch Impfungen schützen kann. Nach Abschluss der Kampagne wird ermittelt, ob sich das Sepsiswissen und die Bereitschaft, sich gegen Infektionskrankheiten impfen zu lassen, in den Risikogruppen erhöht hat. ...

Quelle: SepsisWissen (SepWiss) – Stärkung der Gesundheitskompetenz
von Sepsis-Risikogruppen zur Verbesserung der Sepsis-Früherkennung und -Prävention

Auslösende Infektionen und mögliche präventive Impfungen

Im Youtube-Video "Darum schützt Impfen vor Sepsis" erklärt Prof. Pletz die grundsätzlichen Zusammenhänge:

Sepsis und impfen

Zum Start des Videos Klick auf das Bild oder den Link: Darum schützt Impfen vor Sepsis – Prof. Pletz erklärt | #DeutschlandErkenntSepsis #Sepsis

Über die FI-Impfmatrix  Impfungen im Kontext der Fachdisziplin können Sie die Bedeutung der genannten Impfungen für die einzelnen Fachgesellschaften nachschlagen: Influenza | COVID-19 | RSV | Pneumokokken

Influenzaimpfung: Engpässe vermeiden, Kosten senken durch Co-Administration

PEI-Hinweis:
Bestellung von Grippe-Impfstoffen durch Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker sollte umgehend erfolgen

Die Grippe (Influenza) ist eine ernstzunehmende Erkrankung, gegen die eine Grippeimpfung einen wirksamen Schutz bietet. Für eine bedarfsgerechte Planung und vor dem Hintergrund der mehrmonatigen Herstellung der Grippe-Impfstoffe ist es entscheidend, dass die Bestellungen für die Grippe-Impfstoffe jährlich bereits im März abgeschlossen werden. Im derzeit laufenden Vorbestellungszeitraum weichen die vorbestellten Impfstoffdosen signifikant vom ermittelten Bedarf für die kommende Saison ab, was zu möglichen Einschränkungen der Impfstoffverfügbarkeit führen könnte. Dies betrifft sowohl die Standard-Impfstoffe als auch den Hochdosis- und den MF-59-adjuvantierten Grippe-Impfstoff, die beide für Personen ab 60 Jahren empfohlen werden. Das Paul-Ehrlich-Institut weist daher alle Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker darauf hin, ihre Bestellungen für Grippe-Impfstoffe für die Saison 2026/27 noch vor dem 31.03.2026 abzugeben. Nur so kann eine ausreichende Versorgung mit Grippe-Impfstoffen für die kommende Saison sichergestellt werden.  mehr

Influenza – jetzt schon an die Impfsaison denken

Dass die STIKO die Influenzaimpfung für alle über 60-jährigen als Standardimpfung und für alle Risikogruppen, insbesondere chronisch Kranke z. B. mit Asthma, Diabetes oder Immunsuppression als Indikationsimpfung generell empfiehlt ist hinlänglich bekannt. In vielen Bundesländern wird die Impfung als Leistung der gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich allen Bürgern, unabhängig von Alter und Vorerkrankungen bzw. Risiko, als Satzungsimpfung erstattet. Insbesondere in Hinblick auf das Berufsleben, Reiseaktivitäten oder sportliche Ambitionen ist eine Influenza mit längeren Ausfällen und reduzierter Leistungsfähigkeit verbunden.

Während für die über 60-Jährigen von der STIKO ausschließlich der hochdosierte Impfstoff empfohlen wird, ist die Auswahl bei den Standardimpfstoffen bei den unter 60-jährigen frei.

Leider sind die Durchimpfungsraten in Deutschland, gerade auch im Vergleich mit anderen Ländern, z. B. Portugal oder UK, viel zu niedrig und weit entfernt von der WHO-Zielgrenze von 75%. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.

In vielen Regionen wurde die Impfvergütung angepasst und schafft damit einen zusätzlichen Anreiz für die Influenzaimpfung. Eine strukturierte Impfempfehlung und Umsetzung in der Praxis erhöht die Durchimpfungsraten, verbessert die Wirtschaftlichkeit der Praxis und führt zu einem besseren Schutz der Patienten. Auch eine Digitalisierung des Impfwesens mit strukturierter Impfsoftware vereinfacht hier die Prozesse und erhöht die Impfquote in der Praxis.

Wichtig ist dabei auch immer die frühzeitige Vorbestellung von Impfstoffen. Die Herstellung von Influenzaimpfstoff ist aufwändig und langwierig. Im Falle eines Mangels kann gegebenenfalls nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung gestellt werden. Daher sind die Vorbestellungen für die Bedarfsplanung notwendig.

Durch Nutzung von Co-Administration (z. B. mit Zoster, TdaP, Pneumokokken, COVID-19) sinken die Impfhürde und der Aufwand für Patient und Praxis.

Vergessen werden sollte auch nicht das medizinische Personal. Nicht nur in Hinblick auf die eigene Gesundheit, sondern insbesondere auf den Schutz der durch eine Influenza besonders gefährdeten Patienten sind hier hohe Durchimpfungsraten, von denen wir leider auch noch weit entfernt sind, dringend notwendig. Jede/r Ungeimpfte im Gesundheitswesen ist ein Risiko für unsere Patienten und Patientinnen.

RKI-Forschungsprojekt IMPRESS

Forum Impfen unterstützt das RKI-Forschungsprojekt IMPRESS. Diese Seite informiert über den aktuellen Stand und zeigt Mitwirkungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für Ärztinnen, Ärzte und medizinische Fachkräfte auf. 

News

Juni 2026

Impfen Kinder unter 7 Jahren - Quelle: isplashNeue Ergebnisse aus dem deutschlandweiten Impfakzeptanz-Monitoring geben Einblicke in die Einstellungen von Eltern zu Kinderimpfungen. Die Daten des Forschungsprojekts IMPRESS (IMpfverhalten verstehen, PReparednESS steigern) zeigen:

Eltern von Kindern unter 7 Jahren berichten insgesamt eine hohe Impfakzeptanz, die auf das Vertrauen in Kinderärzt:innen sowie auf die wahrgenommene Wichtigkeit und Sicherheit von Impfungen zurückzuführen ist. Gleichzeitig möchten etwa 3 von 10 Eltern nur ausgewählte Impfungen des STIKO-Impfkalenders durchführen lassen.

Viele Eltern sind durch gängige Impfmythen verunsichert; z. B. berichtet fast jede zweite befragte Person, nicht zu wissen, ob die Falschaussage, dass Impfungen Autismus auslösen könnten, stimmt.

Ein Großteil der Eltern nimmt insgesamt geringe Zugangsbarrieren zu Kinderimpfungen wahr, gleichzeitig empfinden etwa 2 von 10 Eltern die Organisation von Impfterminen aufgrund von Fahrtkosten und Zeitaufwand als (eher) aufwändig.

Die Ergebnisse der Befragung von Eltern mit Kindern unter 7 Jahren wurden in einem Foliensatz aufbereitet. Dieser ist auf der Projektwebseite veröffentlicht: www.rki.de/impress.

April 2026

Aus dem deutschlandweiten Monitoring zur Impfakzeptanz liegen neue Ergebnisse des Forschungsprojekts IMPRESS (Impfverhalten verstehen, PReparednESS steigern) zur Grippeimpfung vor:

Viele Personen mit Empfehlung für eine Grippeimpfung unterschätzen ihr Erkrankungsrisiko und nehmen sich selbst nicht als Risikogruppe wahr. Zugleich ist die Zielgruppe heterogen, mit unterschiedlichen Einstellungen zur Wichtigkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der Grippeimpfung. Die Möglichkeit sich in einer Apotheke impfen zu lassen ist nur teilweise bekannt und wird selten genutzt. 

Die Ergebnisse der Befragung von 3.289 Personen mit Empfehlung für eine Grippeimpfung wurden in einem Foliensatz aufbereitet. Dieser ist der zweite von insgesamt drei geplanten Veröffentlichungen in 2026 und auf der Projekthomepage veröffentlicht: www.rki.de/impress.

März 2026

Schnappschuss Personen und TouristenSeit Januar 2025 wird am RKI ein deutschlandweites Monitoring zur Impfakzeptanz aufgebaut. Nun liegen die Ergebnisse der ersten Datenerhebung vom Herbst 2025 aus dem Forschungsprojekt IMPRESS vor. Die Mehrheit der befragten Personen (N = 5.450) weist eine hohe Risikowahrnehmung für Infektionskrankheiten auf, schätzt persönliche Hürden für eine Impfung als gering ein und lässt sich auch aus Verantwortungsgefühl gegenüber anderen Menschen impfen. Gleichzeitig überschätzen viele Menschen das Auftreten von Nebenwirkungen nach Impfungen. Dies kann das Vertrauen in die Sicherheit und Wirksamkeit von Impfungen beeinträchtigen. Weiterhin bestehen Unsicherheiten bei zentralen Impfmythen – insbesondere bei Personen mit geringerer Gesundheitskompetenz. Neben diesen ausgewählten Schlaglichtern liefert die erste Datenerhebung zahlreiche weitere spannende Befunde, die in einem Foliensatz aufbereitet wurden. Dieser ist auf der Projekthomepage www.rki.de/impress veröffentlicht. Der Foliensatz enthält vorrangig Ergebnisse aus der Allgemeinbevölkerung und ist der erste von insgesamt drei geplanten Veröffentlichungen. Der zweite Foliensatz wird sich auf Personen mit Impfempfehlung für Influenza konzentrieren, der dritte auf Eltern mit Kindern unter 7 Jahren. 
(Bild:  Mircea Iancu auf Pixabay)

Oktober 2025

Die Datenerhebung des Forschungsprojektes IMPRESS wurde Mitte Oktober abgeschlossen. Zur Erfassung von Impfakzeptanz in der Bevölkerung wird die am RKI angesiedelte Studienreihe "Gesundheit in Deutschland" genutzt. Mehr als 5.000 Personen haben an der Online-Befragung teilgenommen. Erste Ergebnisse werden Anfang nächsten Jahres auf der Projekthomepage: www.rki.de/impress veröffentlicht.

September 2025

"Am Robert Koch-Institut startet diesen Monat die Datenerhebung des Projekts IMPRESS ("IMpfverhalten verstehen, PReparednESS steigern"). Im Rahmen  des Forschungsprojekts wird ein regelmäßiges Monitoring zur Impfakzeptanz in Deutschland aufgebaut. Ziel ist es, besser zu verstehen, warum Menschen sich (nicht) impfen lassen und wie sich die Beweggründe über die Zeit verändern, um daraus Ansätze zu entwickeln, die die Inanspruchnahme von Impfungen erhöhen."

Zur >> Projektleitseite beim RKI 

LAGI-Veranstaltungen

Bayrischen Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI)

lagi logo"In der LAGI arbeiten Akteure im Bereich der Impfprävention in Bayern partnerschaftlich zusammen.
Die LAGI wurde im November 2006 gegründet. Sie vereint Vertreter von Ärzteverbänden, Apothekern, Körperschaften, dem Öffentlichen Gesundheitsdienst, gesetzlichen wie privaten Krankenkassen und Wissenschaft einschließlich aller bayerischen Mitglieder der Ständigen Impfkommission (STIKO).
Die LAGI hat zum Ziel, den Impfschutz der bayerischen Bevölkerung auf der Basis der Freiwilligkeit und informierten, mündigen Entscheidung sowie entsprechend dem aktuellen wissenschaftlichen Stand zu verbessern. Der Sitz der Geschäftsstelle ist am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). ..."  Weitere Informationen

Forum Impfen e. V. ist Mitglied der LAGI und unterstützt Aktionen und Veranstaltungen der Arbeitsgemeinschaft.

8. Bayerische Impfwoche

Schutz für Kinder und Jugendliche: Die Bayerische Impfwoche 2026 rückt HPV in den Fokus
Vom 3. bis 12. Juli 2026 dreht sich bei der 8. Bayerischen Impfwoche alles um ein Thema, das für die Zukunft der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen entscheidend sein kann: der Schutz vor Humanen Papillomviren (HPV). - Weitere Informationen: www.impfwoche.bayern.de

LAGI mpfwoche

Die LAGI lädt alle Akteure  ein, den Veranstaltungskalender auf der LAGI-Unterseite zur 8. Bayerischen Impfwoche weiterhin mit Aktionen zu befüllen. Ziel ist es, Aktionen über ganz Bayern verteilt sichtbar zu machen. Der Zugang zur digitalen Toolbox für den Eintrag von Aktivitäten (z. B. Infostände) kann über die LAGI oder FI abgerufen werden.  Sie wird sich stetig weiter füllen mit nützlichen Links und digitalen Materialien und lädt zum Stöbern ein.

Die LAGI weist nochmals auf das Bestellportal https://www.bestellen.bayern.de hin, wo unter dem Stichwort „HPV-Impfung“ Infomaterialien und Plakate (ab Ende Mai) abrufbar sind.

Bayerischer HPV-Maßnahmenkatalog - gemeinsam gegen HPV

Ein Schwerpunkt der LAGI ist die wichtige Verbesserung des zeitgerechten HPV-Impfschutzes in Bayern. Die Mitglieder der LAGI haben daher ganz aktuell einen Bayerischen Maßnahmenkatalog „Gemeinsam gegen HPV“ zusammen mit Partnern erarbeitet. 

In dem "Good-Practice-Manual" werden Aktionsempfehlungen zu den nachfolgenden Handlungsfeldern angestoßen:

  • Erhöhung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Bezug auf HPV (Fokus Impfaufklärung)
  • Förderung der Impfkompetenz der Akteure
  • Förderung von niedrigschwelligen Impfangeboten
  • Weiterentwicklung von Monitoring und Surveillance unter Nutzung von vorhandenen KVB-Daten

Aktuelle Pressemitteilung

Appell der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Impfen zum Welt-HPV-Tag: So lassen sich Krebs durch HPV und Genitalwarzen vermeiden!

Humane Papillomviren (HPV) zählen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheitserregern. Eine HPV-Infektion kann nicht nur Feigwarzen hervorrufen, sondern langfristig sogar Krebs verursachen. Anlässlich des Welt-HPV-Tages weist die Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) daher auf die wichtige und von der STIKO empfohlene HPV-Impfung für Jugendliche hin, die vor Krebs schützen kann.  >> Download Pressemitteilung >> Website

HPV beim Forum Impfen (FI):  FI-Impfkompass HPV | FI-Kurzinfo (PDF) | FI-Patientenaufklärung inkl. Einwilligung (PDF) | HPV-Impfstoffe (Fachinfos) | Mehrsprachige RKI-Impfaufklärungen

Mehrsprachiger Info-Flyer zur Diphtherie

Ergänzend zur neue erschienenen Handreichung "Diphtherie" hat das LGL einen >> mehrsprachigen Info-Flyer zu Diphtherie veröffentlicht, der sich insbesondere an Menschen in Flüchtlingseinrichtungen richtet. >> mehr (05/2023)

Diphtherie beim Forum Impfen (FI): FI-Impfkompass Diphtherie | FI-Kurzinfo (PDF) | FI-Patientenaufklärung inkl. Einwilligung (PDF) | Diphtherie-Impfstoffe (Fachinfos)  | Mehrsprachige RKI-Impfaufklärungen

"Gemeinsam Gesund" - gegen die Apothekenreform

Liebe Nutzerinnen und Nutzer des Forum Impfen,

die anstehende Apothekenreform ist neben der geplanten Genehmigung zu Schnelltestungen und der Ausgabe von Medikamenten ohne Rezept in bei Chronikern aber auch bei akuten Fällen insbesondere in Hinblick auf die Genehmigung zur Durchführung aller Impfungen mit Totimpfstoffen bei Erwachsenen ein radikaler Eingriff in die ärztliche Kompetenz. Als Plattform für die die Qualität in der Impfmedizin im Vordergrund steht wollen wir die Petition der Deutschen Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) und der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit e.V. (DTG) unterstützen. Scannen Sie den QR-Code oder nutzen Sie den Direktlink und unterstützen Sie die Petition gegen die Apothekenreform „Gemeinsam gesund“.

gemeinsam gesund

Denn:

Impfungen sind eine zentrale Maßnahme der Primärprävention und werden überwiegend an gesunden Personen durchgeführt. Daraus ergibt sich eine besonders hohe Verantwortung für Sicherheit, Aufklärung und Qualität. Diese Anforderungen können nur durch umfassend medizinisch ausgebildete Fachkräfte erfüllt werden.

Die Indikationsstellung, Aufklärung und Durchführung einer Impfung erfordern fundiertes Wissen über Anatomie, Immunologie, Pharmakologie und Notfallmedizin. Apothekerinnen und Apotheker verfügen – auch mit Zusatzfortbildungen – nicht über die erforderliche medizinische Ausbildung, um Impfungen sicher, indikationsgerecht und rechtskonform durchzuführen. Sie können insbesondere keine Impfreaktionen oder Notfälle adäquat behandeln. Zudem ergeben sich haftungsrechtliche Fragen (§ 223 StGB, Arzthaftungsrecht), die eine ärztliche Durchführung zwingend erforderlich machen.

Die aktuell vorgesehene Neuregelung würde auch die Reiseimpfungen betreffen. Reisemedizinische Impfungen bedürfen einer individuellen, medizinisch komplexen Beratung, die Reiseziele, Begleiterkrankungen und Arzneimittelinteraktionen berücksichtigt. Diese fachliche Kompetenz setzt eine ärztliche Ausbildung mit spezifischer Zusatzqualifikation in Reisemedizin voraus, die in der pharmazeutischen Ausbildung nicht vorgesehen ist.

Die Trennung zwischen Verordnendem und Abgebendem – Arzt und Apotheke – ist ein grundlegendes ethisches Prinzip. Sie verhindert wirtschaftliche Interessenkonflikte zwischen medizinischer Indikation und Produktverkauf. Durch die geplante Änderung der Apothekenbetriebsordnung würden Apotheken sowohl impfen als auch am Impfstoffverkauf verdienen – ein klarer Interessenkonflikt, der das Vertrauen der Patientinnen und Patienten gefährdet.

Zudem entsteht eine ungleiche Wettbewerbs- und Vergütungssituation: Während Apotheken künftig Impfungen vergütet bekämen, können Ärztinnen und Ärzte im stationären Bereich oder ohne Kassenzulassung STIKO-Impfungen häufig nicht abrechnen. Diese Ungleichbehandlung schwächt den ärztlichen Präventionsbereich und lenkt finanzielle Mittel zulasten der ambulanten Versorgung um.

Im Gesetzesentwurf wird ausschließlich auf Erwachsenenimpfungen Bezug genommen, während Kinder- und Jugendimpfungen – die für die öffentliche Gesundheit besonders relevant sind – völlig ausgeklammert bleiben. Zudem fehlt eine belastbare Evidenz, dass Impfungen in Apotheken die Impfquote tatsächlich erhöhen.

Bei zunehmender Impfskepsis ist eine qualifizierte, empathische ärztliche Kommunikation entscheidend. Diese kann nur von Fachleuten erfolgen, die in Prävention, Gesprächsführung und Risikoabwägung umfassend geschult sind.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung – damit ärztliche Kompetenzen in ärztlicher Hand bleiben.

Dr. Markus Frühwein

Vorstand Forum Impfen e. V.

Dissertationen zum Thema "Impfquoten"

Forum Impfen e. V. unterstützt gerne Studienarbeiten und Dissertationen rund um das Thema Impfen.

  • Thorvaldsson, Isabella (2019): Impfspezifisches Qualitätsmanagement in niedergelassenen Praxen zur Verbesserung der Impfquoten.
    Dissertation, LMU München: Medizinische Fakultät >> Download

  • Englert, Lukas (2019): Impfhindernisse und ihre Auswirkung auf das Praxismanagement und die Impfquoten in Deutschland.
    Dissertation, LMU München: Medizinische Fakultät >> Abstract und Download

 

 

Ukraine Impf-Info / Інформація про вакцинацію в Україні

 

Vorbemerkung: Die Übersetzung dieser Seite erfolgte mit dem Microsoft Translator. Bitte teilen Sie uns etwaige Unstimmigkeiten und Verbesserungsmöglichkeiten über das >> Kontaktformular mit.

Ziel dieser Seite ist es, schnell und unkompliziert Informationen in ukrainischer Sprache bereitzustellen, die medizinische Aktivitäten, primär Impfungen unterstützen. Impfbezogen sind dies aktuell überwiegend Informationen, die vom >> RKI bereitgestellt werden. Allgemeine Informationen zu Flucht, Einreise und Asyl in Hinblick auf den Krieg in der Ukraine finden sich sowohl auf deutsch/englisch als auch ukrainisch bei der >> Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

COVID-19-Impfempfehlung der STIKO für Personen, die eine COVID-19-Impfung mit einem der nicht in der EU zugelassenen Ganzvirusimpfstoffen (CoronaVac, Covilo und Covaxin) oder dem Vektor-basierten Impfstoff Sputnik V erhalten haben, um diese mit einem Impfschutz auszustatten, der vergleichbar mit dem einer Grundimmunisierung plus Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff ist. (>> Epi-Bull 19/2022 - nur in deutsch verfügbar)

Informationsmaterial, Merkblätter, Info-Grafiken, Hygiene-Regeln etc. als Patienteninfo zum Infektionsschutz in ukrainischer Sprache stehen bei der >> BZgA zum Download bereit.

Über das >> Ukraine-Hilfeportal des Bundesministeriums des Innern und für Heimat sind Informationen zur medizinischen Versorgung erhältlich.
Diese umfassen Arztsuche, psychologische Betreuung, Ansprechpartner und medizinische Notfälle sowie medizinische Grundversorgung und Testung und Impfungen gegen Covid-19. (auch in >> englischer und >> russischer Sprache)

    

Попереднє зауваження: Переклад цієї сторінки був зроблений за допомогою перекладача Microsoft. Будь ласка, повідомте нам про будь-які розбіжності та можливості для поліпшення через >> контактну форму.

Метою цієї сторінки є швидке та легке надання інформації українською мовою, яка підтримує медичну діяльність, насамперед вакцинацію. Пов'язана з вакцинацією, це в даний час в основному інформація, надана (www.RKI.de). Загальну інформацію про переліт, в'їзд та притулок у зв'язку з війною в Україні можна знайти як німецькою/ англійською та українською мовами, так і українською мовами на >> Уповноваженого Федерального уряду з питань міграції, біженців та інтеграції.

Рекомендація STIKO щодо вакцинації проти COVID-19 для людей, які отримали вакцинацію від COVID-19 однією з вакцин від усього вірусу, не схваленою в ЄС (CoronaVac, Covilo та Covaxin) або векторною вакциною Sputnik V, щоб забезпечити їм захист від вакцинації, порівнянний з базовою імунізацією плюс бустерна вакцинація вакциною мРНК. (>> Epi-Bull 19/2022 - доступний лише німецькою мовою)

Інформаційні матеріали, листівки, інформаційна графіка, правила гігієни тощо, оскільки інформація пацієнта про захист від інфекції українською мовою доступна для скачування з >> BZgA.

Інформацію про медичну допомогу можна отримати на >> Довідковому порталі України Федерального міністерства внутрішніх справ і Батьківщини.
Вони включають пошук лікаря, психологічну підтримку, контактних осіб і невідкладну медичну допомогу, а також базову медичну допомогу, тестування та вакцинацію проти Covid-19. (також >> англійською та >> російською мовами)

Impfdokumentation: >> Muster für ein Ersatzformular zu Dokumentation von Impfungen (RKI)   >> Шаблон бланку (reserve documentation on vaccination) для окументального підтвердження проведених щеплень - (для видачі вакцинованій особі)
     
Centers for Disease Control and Prevention (CDC): Die >> Vaccine Information Statements (VIS) (Website auf englisch) erklären den Nutzen und die Risiken von Impfungen. Sie dienen der Patientenaufklärung und sind in zahlreichen Sprachen, so auch in >> ukrainisch oder >> russisch zu fast allen gängigen Impfungen als PDF-Dokument kostenfrei erhältlich.    Центри з контролю та профілактики захворювань (CDC): Інформаційні заяви про вакцини >> року (VIS) пояснюють переваги та ризики щеплень. Вони використовуються для навчання пацієнтів і доступні безкоштовно у вигляді PDF-документів багатьма мовами, включаючи >> українську або >> російську майже для всіх поширених щеплень.
     
>> Impfkalender
  >> Календарі щеплень
>> Російська / Специальное понятие
>> MMR-Impfung (Muster des Deutschen Grünen Kreuzes e. V.)   >> Інформація - про профілактичне щеплення від кору, свинки й краснухи
>> Російська
>>Tetanus, Diphtherie, Pertussis und Poliomyelitis (Tdap-IPV) (Muster des Deutschen Grünen Kreuzes e. V.)   >> Роз'яснювальна інформація - про профілактичне щеплення проти тетануса (правця), дифтерії, пертусису (коклюшу) та поліомієліту (дитячого паралічу)
>> Російська
>> Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Poliomyelitis, Haemophilus influenzae b (Hib) und Hepatitis B (6-fach-Impfung) (Muster des Deutschen Grünen Kreuzes e. V.)   >> Роз'яснювальна інформація - щодо тетануса (правця), дифтерії, пертусису (коклюшу), гемофільної інфекції типу В (Hib), поліомієліту (дитячого паралічу) та гепатиту В
>> Російська
>> Varizellen-Impfung(Muster des Deutschen Grünen Kreuzes e. V.)   >> Роз'яснювальна інформація - про профілактичне щеплення проти вітрянки (вітряної віспи)
>> Російська
>> RSV-Impfung  (Muster des Deutschen Grünen Kreuzes e. V.)    >> Вакцинація від РСВВакцинація від РСВ (зразок Німецького Зеленого Хреста e. V.)
>> Російська
>> Wegweiser und und Aufklärungsinformationen zur >> HPV-Impfung für junge Menschen  

>> ВПЛ для молоді Вакцинація проти>>> Російська

>> Gut zu wissen: Diphtherie - Info-Flyer    >> Корисна інформація: Дифтерія - Інформаційний флаєр 

 

 

Zuständige Behörden für Impfungen

Zuständige Behörden für Impfungen

Nationale Lenkungsgruppe (NaLI)

Das Impfwesen ist in Deutschland föderal strukturiert, so dass die Umsetzung von Impfzielen zu den Kernaufgaben der Bundesländer gehört. Die nationale Lenkungsgruppe NaLI ...

  • ... koordiniert die Umsetzung der im nationalen Impfplan genannten Ziele auf nationaler und regionaler Ebene
  • ... schreibt den nationalen Impfplan fort
  • ... kontrolliert den Erfolg von umgesetzten Maßnahmen

Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD)

Die im September 2025 neugeschaffene Marke des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) wurde von den 16 Landesgesundheitsministerien gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) entwickelt. Unter dem Motto „Der ÖGD – Schützt. Hilft. Klärt auf.“ macht die Kommunikationsinitiative die vielfältigen Aufgaben des ÖGD bekannter und verdeutlicht seine Bedeutung im Alltag der Bürgerinnen und Bürger. ...
 In allen 16 Bundesländern werden eine Vielzahl von unterschiedlichen Werbemaßnahmen umgesetzt, von Social Media Kampagnen über Plakataktionen bis hin zu Erklärfilmen. Die Werbemaßnahmen in den einzelnen Bundesländern starten zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Ziel der Länder ist eine größtmögliche Reichweite und Sichtbarkeit des ÖGD in ganz Deutschland.

Quelle: 19-09-2025 Pressemitteilung ÖGD

FI-Unterstützung

Forum Impfen e. V. unterstützt und fördert Aktionen und Projekte sowohl der NaLI, der ÖGD, als auch der jeweiligen Landesarbeitsgemeinschaften Impfen (LAGI) durch die Veröffentlichung über die Rubrik "Impfprojekte, -aktionen" (siehe z. B. LAGI Bayern). Für eine zügige und unbürokratische Umsetzung Ihrer Ideen kontaktieren Sie Herrn Niklas Asche im FI-Team als Ansprechpartner.

Damit Sie sich möglichst schnell einen Überblick über laufende Aktivitäten in Ihrem Bundesland verschaffen und daran mitwirken können, haben wir in der folgenden Übersicht die "Website" direkt auf (laufende) Aktivitäten zum Thema Impfung verlinkt.

  • Berlin

  • Brandenburg

  • Baden-Württemberg

    • Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg
    • Adresse: Else-Josenhans-Straße 6, 70173 Stuttgart
    • Telefon: +49 711 123-0
    • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    • Website: sm.baden-wuerttemberg.de  
  • Bayern

    • Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
    • Adresse: Haidenauplatz 1, 81667 München
    • Telefon: +49 89 540233-0
    • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    • Website: stgmp.bayern.de
  • Bremen

    • Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz
    • Adresse: Contrescarpe 72, 28195 Bremen
    • Telefon: +49 421 361-0
    • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    • Website: gesundheit.bremen.de
  • Hamburg

    • Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz
    • Adresse: Billstraße 80, 20539 Hamburg
    • Telefon: +49 40 42837-0
    • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    • Website: hamburg.de/gesundheit
  • Hessen

    • Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
    • Adresse: Dostojewskistraße 4, 65187 Wiesbaden
    • Telefon: +49 611 817-0
    • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    • Website: familie.hessen.de
  • Mecklenburg-Vorpommern

    • Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport
    • Adresse: Alexandrinenstraße 1, 19055 Schwerin
    • Telefon: +49 385 588-0
    • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    • Website: regierung-mv.de
  • Niedersachsen

    • Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
    • Adresse: Hannah-Arendt-Platz 2, 30159 Hannover
    • Telefon: +49 511 120-0
    • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    • Website: nlga.niedersachsen.de
  • Nordrhein-Westfalen

    • Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
    • Adresse: Fürstenwall 25, 40219 Düsseldorf
    • Telefon: +49 211 855-5
    • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    • Website: mags.nrw/impfen
  • Rheinland-Pfalz

    • Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit
    • Adresse: Kaiser-Friedrich-Straße 1, 55116 Mainz
    • Telefon: +49 6131 16-0
    • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    • Website: mwg.rlp.de
  • Saarland

    • Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
    • Adresse: Franz-Josef-Röder-Straße 23, 66119 Saarbrücken
    • Telefon: +49 681 501-00
    • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    • Website: saarland.de/masfg
  • Sachsen

    • Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
    • Adresse: Albertstraße 10, 01097 Dresden
    • Telefon: +49 351 564-0
    • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    • Website: gesunde.sachsen.de
  • Sachsen-Anhalt

    • Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
    • Adresse: Turmschanzenstraße 25, 39114 Magdeburg
    • Telefon: +49 391 567-0
    • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    • Website: lvwa.sachsen-anhalt.de
  • Schleswig-Holstein

    • Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren
    • Adresse: Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel
    • Telefon: +49 431 988-0
    • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    • Website: schleswig-holstein.de
  • Thüringen

    • Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
    • Adresse: Werner-Seelenbinder-Straße 6, 99096 Erfurt
    • Telefon: +49 361 57-0
    • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    • Website: tmasgff.de/gesundheit/impfen

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Bundesland

Impfbehörden der deutschen Bundesländer

Wappen Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

Behörde: Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration

Adresse: Schelmenwasenstraße 37, 70567 Stuttgart

Telefon: +49 711 123-0

Website: sozialministerium.baden-wuerttemberg.de

Wappen Bayern

Bayern

Behörde: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Adresse: Haidenauplatz 1, 81667 München

Telefon: +49 89 540233-0

Website: stmgp.bayern.de

Wappen Berlin

Berlin

Behörde: Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

Adresse: Oranienstraße 106, 10969 Berlin

Telefon: +49 30 9028-0

Website: berlin.de/sen/gpg

Wappen Brandenburg

Brandenburg

Behörde: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz

Adresse: Heinrich-Mann-Allee 103, 14473 Potsdam

Telefon: +49 331 866-0

Website: msgiv.brandenburg.de

Wappen Bremen

Bremen

Behörde: Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz

Adresse: Contrescarpe 72, 28195 Bremen

Telefon: +49 421 361-0

Website: gesundheit.bremen.de

Wappen Hamburg

Hamburg

Behörde: Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Adresse: Billstraße 80, 20539 Hamburg

Telefon: +49 40 42837-0

Website: hamburg.de/bgv

Wappen Hessen

Hessen

Behörde: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Adresse: Dostojewskistraße 4, 65187 Wiesbaden

Telefon: +49 611 815-0

Website: soziales.hessen.de

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